Spartan Race St. Pölten – Mein erster Extrem-Hindernislauf

Schon im Jahr 2018 hatte ich darüber nachgedacht an einem Hindernislauf teilzunehmen: Laufen, kriechen, klettern, heben, tragen, springen und laufen, laufen, laufen. Meine „Hindernislauf-Karriere“ startete voriges Jahr mit dem Muddy Angel Run in Wien, darauf folgte ein einmaliges Spartan-Race-Workout-Training, welches mir einen Einblick in die Spartan-Race-Welt verschaffte. Heuer, im Mai 2019, durfte ich dann mein erstes Spartan Race in St. Pölten laufen und somit meine „Extrem-Hindernislauf-Premiere“ feiern.

Das Spartan Race ist die führende Obstacle Race Serie und bietet gleichzeitig Rennen für alle Fitnesslevel, egal ob Couch Potatoe oder Olympiasieger, jedem garantiert das Spartan Race sein persönliches Erlebnis.

Sprint
Ein Spartan Sprint ist der beste Start für dich in die Welt der Obstacle Races. Der 5 Kilometer lange Lauf mit 20 Hindernissen bietet Spaß für jeden, vom Einsteiger bis zum Profi. Dabei dient die kürzere Sprint Distanz oft als Test für die Elite Starter. Und für die Anfänger ist sie ein guter Start für die begehrte Trifecta-Medaille (Sprint, Super, Beast in einem Kalenderjahr).

Super
Der Spartan Super verspricht alles, was das Herz eines echten Obstacle Course Racers begehrt. Das Rennen gleicht mit seiner Distanz von 13 Kilometern und 25 Hindernissen einem Schlachtfeld. Der Spartan Super bringt dich an deine physischen und mentalen Grenzen, zeigt dir deinen inneren Schweinehund und bringt dich dank Willenskraft über die Finish Line.

Beast
Der Spartan Beast ist ein grausames Rennen über zermürbende 21 Kilometer und 30 Obstacles. Bist du stark genug? Dann nimm die Herausforderung an und komm´raus aus deiner Komfortzone! Unser Beast-Format bringt Dich über deine Grenzen, Auge in Auge mit deinem persönlichen Schweinehund. Ohne Ausrede, ohne Gnade, ohne Aufzugeben.

Sollte ein Athlet ein Hindernis begonnen aber nicht korrekt beendet haben, muss eine Strafe absolviert werden, bevor das Rennen fortgesetzt werden darf. Die Standard-Strafe sind 30 Burpees.

Quelle: Spartan

Vorbereitung und Training

Meine Vorbereitung auf das Spartan Race startete bereits im Herbst 2018.
Also zumindest mental. Nach einem Spartan-Race-Workshop, welcher in meinem Fitnessstudio Go.Active noch im Jahr 2018 stattgefunden hatte, meldete ich mich mit voller Motivation und Euphorie zu meinem ersten Spartan Race an.

Das Training begann ich dann schrittweise im Februar 2019 und für ca. 2 1/2 Monate standen täglich Burpees am Plan. Ab April 2019 wurde es etwas intensiver und ich durfte im Wochenrhythmus und im Team mit Go.Active und Elementics an meiner Kraftausdauer arbeiten. Seilklettern, mit einem Speer werfen, über Holzwände krabbeln, unter Hindernissen durchrobben, Sandsäcke tragen, balancieren und vieles mehr wurde mir von Tag zu Tag vertrauter.

11.5.2019, 13:30 Uhr

Spartan Race Sprint. 5+ km. 20 Hindernisse. Startzeit 13:30 Uhr. Ich. Zig andere Sportler. Spartaner. Und gaaanz wichtig, mein Partner David gemeinsam mit meiner Freundin und Lieblingskollegin Michi aka die besten Zuschauer und Fotografen an meiner Seite.

Nach einer gemeinsamen Aufwärmrunde und motivierten AROO-AROO-AROO-Rufen im Startbereich, ginge es endlich los: Ich musste unter anderem Gruben mit Wasser und Schlamm durchqueren, über Wände klettern, unter einem Netz krabbeln, einen Sandsack tragen, ein Seil hinauf klettern und unter Panzer und Stacheldraht kriechen. Zwischendurch natürlich laufen. Rauf und runter. Im Wald. Querfeldein. Und es lief (sich) gut.

Meine Speerwurf-Performance, kurz vor dem Ziel, war nicht gerade top, was dazu führte, dass ich meine ersten Straf-Burpees machen durfte.
Beim Fire-Jump, dem allerletzten Hindernis, spürte ich (abgesehen von leichter Erschöpfung) schon das tolle Gefühl: Das „Es-geschafft-zu-haben-Gefühl“.

Meine „Race Summary“

Fazit

Beim Spartan Race in St. Pölten waren ein paar anspruchsvolle Hindernisse dabei und welche, die mir leichter gefallen sind. Ich muss zugeben, dass ich es alleine vermutlich nicht geschafft hätte. Ein kleiner Tipp meinerseits daher: Macht das Spartan Race nicht alleine! Im Team kann man den Hindernislauf auf jeden Fall schaffen. Man kann sich gemeinsam durchkämpfen und sich gegenseitig helfen (ausschließlich möglich bei Kategorie OPEN). Ich bin sehr froh (und ein wenig stolz), dass ich es geschafft habe und es war mit Sicherheit nicht mein letztes Spartan Race. Ein großes Dankeschön hiermit an meine Trainer und an das Spartan Go active Team, die meine Angst zu scheitern an diesem Tag nicht zugelassen haben!

Was würde ich jemanden, der das erste Mal am Spartan Race teilnehmen möchte, mit auf den Weg geben?

Rechtzeitig vorbereiten, ausreichend trainieren und vor allem (gaaanz wichtig) Spaß dabei haben! Stellt euch darauf ein, dass es nicht immer nach Plan laufen muss und lasst niemals zu, dass ein negatives Gefühl (z. B. Angst vor dem Scheitern eines Hindernisses) eurer Denken bestimmt.

Meine „Extrem-Hindernislauf-Karriere“ ist noch auf keinen Fall beendet und ich freue mich auf die nächste sportliche Challenge.

#AROO
V.

3 Antworten auf „Spartan Race St. Pölten – Mein erster Extrem-Hindernislauf

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