8 facts you might not know about the Making of Harry Potter

„The stories we love best
do live in us forever, so whether you
come back by page or by the big screen,
Hogwarts will always be there
to welcome you home.“
– J.K. Rowling


Der kleine Junge namens Harry Potter, seine Schulkameraden Hermine und Ron, die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei,… das sind richtige Kindheitserinnerungen. Meine Kindheitserinnerungen. Als Kind habe ich die ersten drei Harry Potter Bücher verschlungen und wollte am liebsten sofort nach Hogwarts fahren, einen Zauberstab besitzen und gegen das Böse kämpfen. Die britische Schriftstellerin Joanne Kathleen Rowling (abgekürzt J.K. Rowling) hat meiner Meinung nach etwas Unvergessliches, wortwörtlich Magisches und Zeitloses erschaffen. Eine Geschichte von einem Zauberlehrling, welche es innerhalb einer kurzen Zeit auf die Bestseller-Liste schaffte und in den Herzen der Menschen weiterlebt.

Als ich (bereits zum zweiten Mal) vor einer Woche mit meinem Freund die Harry Potter Studios London besuchte, ließ das mein Fanherz wieder höher schlagen. Für alle Potter-Fans aber auch für Film- bzw. Technikinteressierte, ist ein Besuch dort eine absolute Empfehlung, wenn nicht ein Muss.

Kevin, ein freundlicher und Harry-Potter-begeisterter Mitarbeiter, begrüßte uns ganz lieb mit den Worten „Welcome to the Warner Bros. Studio lovely Deluxe“. Er führte uns etwa zwei Stunden durch die Tour, zeigte uns die echten Sets, Requisiten und Kostüme. Er erzähle uns die Hintergründe und Geheimnisse der Filmproduktion, wir erkundeten gemeinsam die Räume wie z. B. den Gemeinschaftssraum von Gryffindor, Dumbledors Büro, den verbotenen Wald und standen vor der echten Hogwarts-Express Lok am Gleis 9¾. Man kann vor Ort das bekannte Butterbier oder ein Butterbier-Eis probieren, Souvenir-Fotos machen, einen Video-Besenflug absolvieren und zum Schluss das atemberaubende, maßstabgetreue Miniaturmodell von Schloss Hogwarts bewundern und sich im Souvenir-Shop richtig austoben.

Mit diesem Blogpost möchte ich gerne ein paar interessante Fakten über „The Making of Harry Potter“ teilen und euch einen kleinen Einblick in die geheimnisvolle Welt von Harry Potter geben.


1. Die Warner Bros. Studio Tour London bezieht sich auf die gesamte Filmproduktion, jedoch nicht auf die Bücher.

2. J.K. Rowling stimmte unter einer Bedingung der Harry Potter Filmproduktion zu. Sie wollte nur britische Schauspieler und Mitarbeiter haben. Chris Columbus, der erste Regisseur, (HP und der Stein der Weisen, HP und die Kammer des Schreckens) war jedoch ein Amerikaner, welcher zwei Jahre lang zwischen San Francisco und London pendelte.

3. In der großen Halle wurden für die Filmproduktion ca. 400 Kinder untergebracht (Ja, ganz schön viel!). Die Kinder sind jedoch nicht durch das Tor zur großen Halle reingekommen, sondern wurden durch geheime braune Türen (Wandverkleidung!) auf der linken und rechten Seite – siehe Bild – reingelassen.

4. Das Festmahl in der großen Halle wurde aus Zement „gebacken“, geformt und mit Farbe verziert. Die große Schoko-Skulptur (rechts am Bild) war jedoch echt und wurde nach dem Drehschluss immer unter Verschluss gehalten, damit die Kinder diese nicht essen konnten.

5. Die Möbel für den Griffyndor Aufenhaltsraum wurden neu gekauft und wurden anschließend vom bezahlten Personal zerstört, damit sie wie alt und benutzt aussehen.

6. Die Schrift am Spiegel Nerhegeb ist auf englisch und spiegelverkehrt.
Wer kann erkennen was da steht?*

7. Bei den Filmen haben über 70 tierische Darsteller (Eulen, Katzen etc.) mitgewirkt. Viele Tiere wurden nach dem Dreh an Familien vergeben und haben ein schönes Zuhause bekommen. Dass es sich um ein Tier handelt, welches in einem Harry Potter Film mitgespielt hat, wurde aber nicht verraten.

8. Wie wir wissen, ist Dobby der Hauself eine computeranimierte Figur. Für Daniel Radcliffe (Harry Potter) war Dobby beim Dreh nichts anderes als eine Stange mit einem Tennisball. Das Team hat sich jedoch für Dobby´s Todes-Szene etwas Besonderes überlegt. Sie legten eine speziell angefertigte Dobby-Puppe in die Arme von Daniel und in dem Moment, als er die Figur sah, wurde Daniel emotional und weinte. Das Team freute sich über seine echte Emotion und die authentische Aufnahme.


„Of course it is happening inside your head
Harry
but why on earth should
that mean it´s not real?“

– Albus Dumbledore


Würde ich die Warner Bros. Studios weiterempfehlen? Jaaa! Auf jeden Fall! Die Tickets müssen jedoch im Voraus online gekauft werden. Wer ein richtig schönes Rundum-Harry Potter-Erlebnis haben möchte, sollte die Deluxe Tour wählen (Beinhaltet: reservierte Sitzplätze, einen persönlichen Guide für zwei Stunden, Insider-Informationen, man kann nach der geführten Tour nochmals alles durchgehen, fotografieren und ansehen solange man will, ein Butterbier oder Butterbier-Eis in einem Souvenirglas, Essen und Trinken, Fotos und Videos ohne Anstehen und Wartezeit, ein Souvenir Guide Buch, Shuttle-Bus zur Watford Junction). Trotz des höheren Preises zahlt sich die Tour aus, wenn man bedenkt, wie viel Zeit man vor Ort nicht mit Warten verbringt und sich auf das Wesentliche konzentrieren kann sowie wie viel die Sachen vor Ort (z.B. Fotos) einzeln kosten. Man kann sich natürlich auch für die einfache Tour (mit oder ohne Audio-Guide) entscheiden und die Studios vollständig selbst erkunden. Alternativ gibt es noch Gruppen-Tickets, Geschenk-Tickets und Familien-Tickets. Mehr dazu findet man auf der Webseite.

Alle Potterheads können diesen Ausflug mit einem London-Trip verbinden und unvergessliche Eindrücke mit nachhause nehmen.

Alles Liebe,
V.

*Auflösung: I show not your face but your hearts desire♥

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