Ein Jahr Bloggen: 6 Dinge und Erkenntnisse, die ich gelernt habe

Du willst einen Blog gründen? Das ist so Jahr 2000.

Das war übrigens die lustigste und gleichzeitig die lehrreichste Aussage, die mir zu Beginn jemand gesagt hat. Wieso lehrreich? Weil ich mir dann dachte: Ja, richtig. Ich gründe jetzt einen Blog. Wieso nicht? Wenn es „eh schon so viele gibt“, dann kann es ja auch meinen geben.
Einfach MACHEN! Das was das Erste, was ich gelernt habe!

Zeit, Zeit, Zeit

Wenn ich eines beim Bloggen unterschätzt habe, dann ist es die Zeit. Einen Blog zu gründen und zu führen mag zu Beginn ganz einfach klingen. Ich habe aber schnell bemerkt, dass es alles andere als gaaanz einfach ist. Wie wird mein Blog heißen? Über was möchte ich schreiben? Was ist mein Ziel? Welche Plattform ist die beste? Wo soll ich mich registieren? Ist das alles kostenlos oder muss ich etwas bezahlen? Wie viel kostet eine Domain? Was zum Teufel ist überhaupt eine Domain? Was interessiert mich und was könnte für die Leser spannend klingen? Und und und. Lange Rede, kurzer Sinn: man braucht ZEIT!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Solche 0815 Redewendungen finde ich immer ein wenig eigenartig, aber womöglich ist bei allen etwas Wahres dran. Ich habe gelernt, dass es zwischen „etwas wirklich wollen und machen“ oder nur „sagen, dass man etwas will und machen will“ einen Unterschied gibt. Es hat sich zumindest bei mir immer wieder bestätigt: Wo ein (wirklicher) Wille war, war auch immer ein Weg! Ein Weg, der mich schließlich zum Ziel geführt hat.

Notiz an mich: Ideen GLEICH aufschreiben

Du fährst mit dem Auto, du bist gerade im Wald laufen oder stehst in der Dusche und auf einmal hast du DIE Idee! „Wie toll!“, denkst du dir. Ich werde mir bestimmt alles merken und wenn ich zu Hause bin, meine Laufschuhe ausgezogen habe oder fertig geduscht habe, werde ich mir alles aufschreiben und gleich umsetzen! Ähmmm. Nope! Ein paar Minuten später ist alles wieder vergessen und du kannst dich nicht mehr an deine SO SUPER TOLLE IDEE erinnern!
Also, erste Notiz an mich: Ideen GLEICH aufschreiben.
Zweite Notiz an mich: Am besten ZEITNAH umsetzen.

Man lernt NIE aus
(Und schon wieder sind wir bei einer Redewendung)

Ich gebe allen Lehrern und Leuten, die diese Redewendung bisher angewendet haben, vollkommen recht! Angefangen bei der Rechtschreibung, Grammatik und Layout-Gestaltung bis hin zu Foto/Design- und Bildbearbeitung. Jeden einzelnen Tag kommt man immer ein Stückchen weiter und baut bewusst und/oder unterbewusst Wissen auf.

An dieser Stelle möchte ich auch das Thema Feedback kurz ansprechen. Mir ist aufgefallen, dass es auf der einen Seite Leser gibt, die regelmäßig meine Beiträge verfolgen und im Anschluss mit mir darüber reden, Fragen stellen oder einen Kommentar hinterlassen. Auf der anderen Seite gibt es jedoch Leser, die meine Beiträge regelmäßig ansehen, aber nie ein Wort darüber verlieren oder gar hinterrücks reden. Ich finde das schade, da mir gerade konstruktive Kritik, ein Lob oder ein Kommentar, die Möglichkeit bietet, zu lernen und mich weiterzuentwickeln.

Man wird nicht über Nacht berühmt

Was aber auch nicht Sinn und Ziel der Sache ist. Denn Schreiben soll schließlich Spaß machen. Schreiben soll befreiend sein, gute Laune verbeiten und Erfolgserlebnisse vermitteln. Es gibt schließlich auch ein richtiges (offline) Leben. Ein Leben, von dem viele Fotos nicht veröffentlicht werden. Es gibt schöne Dinge, die man nicht mit dem weltweiten Netz teilen möchte. Es gibt bereits geschriebene Beiträge, die man (aus welchem Grund auch immer) nicht online stellen möchte. Und das ist auch gut so!


Wir schreiben den Monat Februar im Jahr 2019. Genau vor einem Jahr ging dieser Blog, mein Blog, online. Ich schenkte dem weltweiten Netz eine neue Website, die sich in einem Jahr mit insgesamt 45 Beiträgen gefüllt hat. Veerilicious.com ist ein, ist mein, Herzensprojekt mit Höhen und Tiefen. Mal mit mehr Aktivität. Mal mit weniger Aktivität. Mit längeren Texten, Rezepten oder kurzen und knackigen Beiträgen. Veerilicious ist eine kleine Geschichte. Eine Entwicklung. Etwas Neues und etwas anderes, denn schließlich haben wir nicht mehr Jahr 2000.

Alles Liebe,
V.

4 Antworten auf „Ein Jahr Bloggen: 6 Dinge und Erkenntnisse, die ich gelernt habe

  1. du kannst sehr stolz auf dich und deinen Blog sein, liebe Veronika! Das bewundere ich schon immer an dir: wenn du etwas willst, dann machst du es auch! Weiter so :-* LG Michi

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  2. Ich kann mich da Michi nur anschließen, da kannst du wirklich stolz drauf sein! Wow, schon wieder ein Jahr und wow so viele Beiträge in deinem ersten Jahr!! Nur weiter so, du hast da die genau richtige Einstellung: es soll Spaß machen und sich für dich richtig anfühlen – manchmal ist weniger oft mehr (auch eine Redewendung aus 2000?! :-P), denn das reale Leben hat ja auch soooo viele schöne Erlebnisse zu bieten! Ich freu mich darauf ein weiteres Jahr von dir zu lesen, aber auch zu hören und dich zu sehen 😀 Alles Liebe

    Gefällt 1 Person

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